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Methodarium

Die menschliche Brücke

Die Gruppe bildet eine Brücke aus Körpern, um einen Wasserballon zur Nachbarinsel zu bringen. Fordert Planung, Körperkontakt und Kooperation.

Personen bilden an den Händen eine Reihe
Übernommen von www.neverest.at (https://www.neverest.at/wp-content/uploads/NEVEREST-Methoden-Die-menschliche-Bruecke.jpg), Lizenz nicht dokumentiert. Titelbild der Methode „Die menschliche Brücke“, übernommen am 2026-10-04.

Kategorie: Diskussionsübungen, Kooperative Abenteuerübungen, Rollenspiele/Planspiele, Storytelling

Dauer: mittel (21 bis 45 Minuten)

Gruppengröße: Kleingruppe (2 bis 6 Personen), Mittlere Gruppe (7 bis 16 Personen)

Altersgruppen: Erwachsene (32+ Jahre), Junge Erwachsene (19 bis 32 Jahre), Kinder (7 bis 12 Jahre)

Lernräume: Indoor/Seminarraum, Wiese

Ziele: Barrieren abbauen, Emotionalisierung, Ergebnissicherung, Führung lernen/übernehmen, Gruppenkommunikation, Interaktion/Kommunikation, Kooperation, Kreativität ermöglichen/fördern, Schonenden Umgang mit Ressourcen lernen, Teamgefühl entwickeln/stärken, Verantwortung übernehmen

Anleitung

  1. Zwischen zwei „Inseln“ liegt eine Strecke, die etwa der Länge der Menschenbrücke entspricht, die die Gruppe bilden kann. Du entscheidest, ob die Teilnehmenden in voller Körperlänge liegen (längere Strecke) oder stehen (kürzere Strecke).
  2. Die „Bombe“ ist ein mit Wasser gefüllter Luftballon. Auf der Nachbarinsel liegt ein spitzer Gegenstand als „Entschärfungsgerät“, etwa Gabel, Messer oder Nadel.
  3. Die Aufgabe: Die Gruppe bringt die Bombe zur Nachbarinsel und entschärft sie dort. Danach kehren alle Personen wieder zurück.
  4. Es gelten diese Regeln:
    • Die Bombe hat immer Körperkontakt.
    • Wer die Insel verlässt und das „Wasser“ berührt, darf nur noch eine frei gewählte Position einnehmen und sich danach nicht mehr fortbewegen. Bei einem Verstoß geht die Person zurück auf die Ausgangsinsel.
    • Es gibt keine zusätzlichen Hilfsmittel.
    • Die Bombe darf nicht geworfen werden.
  5. Die Zeitvorgabe inklusive Planungszeit legst du frei fest.

Anmoderation

Auf eurer Insel ist eine Bombe gestrandet. Unschädlich machen lässt sie sich nur auf der Nachbarinsel, mit dem dortigen „Entschärfungsgerät“.

Sicherheit

  • Vereinbart eine Stopp-Regel, denn es gibt Körperkontakt.
  • Achte auf einen geeigneten Untergrund.
  • Berücksichtige mögliche Einschränkungen der Teilnehmenden.
  • Kleidungsstücke wie Gürtelschnallen können bei Körpernähe zu Verletzungen führen.

Hinweise

Halte eine Ersatzbombe bereit, denn die Ballons platzen leicht. Entsprechend kann auch Ersatzkleidung nötig sein.

Material

  • Luftballons, mit Wasser gefüllt, plus Ersatz
  • spitzer Gegenstand, etwa Gabel, Messer oder Nadel

Quelle

Rüdiger Gilsdorf, Günter Kistner: Kooperative Abenteuerspiele, Band 1 bis 3.

Diese Methode stammt aus dem NEVEREST-Methodarium. Geschrieben haben sie Teilnehmende unserer Trainerausbildung und unserer Outdoor-Ausbildungen.

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Weitere Methoden

  • Übernommen von www.neverest.at (https://www.neverest.at/wp-content/uploads/NEVEREST-Methoden-Kommunikationschaos.jpg), Lizenz nicht dokumentiert. Titelbild der Methode „Kommunikationschaos“, übernommen am 2026-10-04.
    Diskussionsübungen

    Paare stehen sich mit Abstand gegenüber und rufen sich gleichzeitig kurze Botschaften zu, die notiert werden. Eine Übung zu Kommunikation unter Störungen.

    Dauer: kurz (0 bis 20 Minuten)
  • Kooperative Abenteuerübungen

    Zwei Personen lenken eine Plane, die anderen werfen Bälle darauf, die in einen Kübel fallen sollen. Eine kooperative Übung zu Rollen und Teamarbeit.

    Dauer: kurz (0 bis 20 Minuten)
  • Übernommen von www.neverest.at (https://www.neverest.at/wp-content/uploads/NEVEREST-Methode-Fans-des-Scheiterns.jpg), Lizenz nicht dokumentiert. Titelbild der Methode „Fans des Scheiterns“, übernommen am 2026-10-04.
    Energizer/Aktivierungsübung, Großgruppenübungen, Mind Opener, Rollenspiele/Planspiele

    Wer bei Schere, Stein, Papier verliert, wird lauter Fan der Siegerin oder des Siegers. Übt, Niederlagen leicht zu nehmen und Entscheidungen mitzutragen.

    Dauer: kurz (0 bis 20 Minuten)
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